Der Wettbewerb

Worum geht es?

Nachdem dem Lebensweltmeister ist vor dem Lebensweltmeister, das heißt auch im laufen-den Schuljahr 2015/2016 werden wir dieses Format anbieten.Thematisch stehen die im September 2015 verabschiedeten Sustainable Development Goals(SDG’s), die im September 2015 von der UN verabschiedet worden sind, im Mittelpunkt. Sie sollen als Grundlage für die nachhaltige Entwicklung aller Länder der Erde dienen. Sie lösen die 2015 ausgelaufenen Millenniumentwicklungsziele (MDGs) ab und sollen bis zum Jahr 2030 erreicht werden.

Insbesondere werden wir uns mit dem SDG Ziel 16, „Friedliche und inklusive Gesellschaften im Sinne einer Nachhaltigen Entwicklung“ widemen.

Nachdem wir letztes Jahr die Steilvorlage der Europäischen Kommision angenommen haben, geht es nun darum, den Ball im Tor zu versenken. Damals stand die Lebensweltmeisterschaft im Kontext des Europäischen Jahres für Entwicklung, wobei die Teams sich einen Überblick über die Entwicklungspolitik in den Ländern der EU geschaffen haben. Jetzt geht es darum, die in dieser Zeit von der EU verfassten Ziele auch umzusetzen. Dazu werden sich gemischte Teams der 7. bis 10. Klasse die Frage stellen, wie ein faires Zusammenleben verschiedener Kulturen in der eigenen Lebenswelt sowie in einem ihnen zugelosten Land aussehen kann. Dabei werden sie auch die aktuelle Situation in ihrer Umgebung analysieren und bewerten. Nach der Präsentation der Ergebnisse gehen sie dann in einem Fußballturnier beim NDTSV Holsatia Kiel zum Abschluss des Wettbewerbs ihrem Hobby Fußball nach.

Leitfragen der Projektarbeit sind:

1. Was verstehen wir unter Kultur und wie stellen wir uns ein friedliches und inklusives Zusammenleben von Kulturen vor?

2. Welche Kulturen erleben wir im Alltag, worin machen sie sich fest und wie erleben wir ihr zusammenleben?“ und Wie funktioniert das Zusammenleben von Kulturen in „unserem“ zugelosten Land

3.Wie passt unsere Vorstellung von friedlichem und inklusivem Zusammenleben mit der Realität hier und dort zusammen? Welche Hebel der Veränderungen sehen wir?

Die Ergebnisse fasst ihr auf einem Plakat (DIN A0) zusammen.

Für Schulpartnerschaften geht es um die Situation in ihrem Partnerschaftsland.

 

 


Reglement

1. Fairness als übergreifendes Thema
„Lebensweltmeister“ ist ein Wettbewerb, bei dem es darum geht, dass sich Jugendliche mit dem schwierigen Begriff „Entwicklungszusammenarbeit“ auseinandersetzen und ihre eigenen Vorstellungen dazu entwickeln. In der Entwicklungszusammenarbeit ist Fairness und wertschätzender Umgang miteinander besonders wichtig.
Damit dies auch so bleibt, bitten wir darum, dass jedes Team zwei Streitschlichter beauftragt, die auf die Einhaltung der Regeln achten und gegebenenfalls eingreifen. (Siehe Anlage 1)
Es ist eine schulische Veranstaltung, wenn das Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein auch außerschulischer Projektträger ist. Daher gelten die allgemeinen Verhaltensregeln einer schulischen Veranstaltung. Dazu gehört ein absolutes Rauch- und Alkoholverbot, an dem sich natürlich auch die Projektleitung, die BetreuerInnen, Lehrkräfte und mitgereisten Fans halten.

2. Endreinigung
Das Spielfeld und die Räumlichkeiten des Stadions sollten am Ende sauber übergeben werden. Damit dies schnell und ohne große Mühen erreicht wird, werden wir genug Abfalleimer etc. bereitstellen. Achtet bitte alle gemeinsam darauf, dass kein unnötiger Dreck entsteht und helft am Ende der Veranstaltung alle mit, alles so sauber wie möglich zu hinterlassen.

3. Durchführung des Turniers
a) Die Leitung und Durchführung eines Turniers obliegt dem Veranstalter. Eine Turnierleitung wird gebildet.
b) Bei dem Turnier werden Sanitäter zugegen sein.
c) Die beteiligten Teams werden vor Beginn des Turniers auf die Turnierbestimmungen schriftlich und mündlich hingewiesen.

4. Turniermodus
Den Spielplan des Turniers legt der Veranstalter fest. Turniere laufen nach dem vorliegenden Zeitplan. Er steht noch nicht fest und wird nachgereicht. Vor Ablauf des vorhergehenden Spieles machen sich die nächsten Teams schon „startklar“, um einen zügigen Ablauf zu gewährleisten. Zwischen den Spielen sollen maximal 1-2 Minuten Pause sein.

5. Spielfeld und Anzahl der Spieler
Es handelt sich um ein Kleinfeldturnier mit 5MeterToren. Ein Team kann aus beliebig vielen Spielern bestehen, von denen bis zu 7 (1 Torwart und 6 Feldspieler) gleichzeitig auf dem Spielfeld sein dürfen. Die Teams spielen gemischt, das heißt mindestens 3 Jungs und 3 Mädchen stehen jederzeit auf dem Platz. Bei einem Verstoß ist dies mit einem indirekten Freistoß für das gegnerische Team zu ahnden. Das Auswechseln von Spielern ist jederzeit gestattet und hat von der Außenlinie zu erfolgen. „Fliegender Wechsel“ und „Wiedereinwechseln“ ist gestattet. Der auszuwechselnde Spieler hat das Spielfeld an der Stelle zu verlassen, an der der einzuwechselnde Spiele das Spielfeld betritt, es sei denn, dass der auszuwechselnde Spieler verletzt das Spielfeld verlassen muss; in diesem Fall darf der einzuwechselnde Spieler das Spielfeld erst nach Zustimmung durch den Schiedsrichter betreten. Verstößt eine Mannschaft gegen diese Vorschrift, so erhält die gegnerische Mannschaft einen indirekten Freistoß. Eine Verwarnung wird in diesem Falle nicht ausgesprochen. Hat ein Team mehr als die zulässige Anzahl Spieler auf dem Spielfeld, so ist das Spiel zu unterbrechen und der Spieler, der zu früh das Spielfeld betreten hat, mit der Gelben Karte zu verwarnen. Spielfortsetzung mit indirektem Freistoß für die gegnerische Mannschaft erfolgt dort, wo der Ball bei der Spielunterbrechung war.

Wird durch Feldverweis oder Verletzungen auf Dauer die Zahl der Spieler einer Mannschaft auf weniger als 2 Feldspieler verringert, so muss das Spiel abgebrochen werden. Es gelten die Bestimmungen für Spielwertung (siehe Punkt 11) bei verschuldetem Spielabbruch.
Wird durch einen Feldverweis auf Zeit die Zahl der Spieler einer Mannschaft auf weniger als 2 Feldspieler verringert, so ist dieser aufzuschieben, bis ein dritter Feldspieler wieder am Spiel teilnehmen darf.

6. Spielberechtigung
Es dürfen nur Spieler eingesetzt werden, die auf dem Teilnehmerbogen gemeldet sind, dem Wettbewerbsteam angehören und vom Schiedsgericht abgezeichnet wurden. Dafür gibt es das Dokument „Teilnehmerliste“, das von der Lehrkraft unterschrieben dem Veranstalter geschickt wird. Spielberechtigt sind generell Jugendliche bis einschließlich 15 Jahren. Stichtag ist der 1. Juli. Bei Verstoß gibt es Punktabzug.

7. Ausrüstung der Spieler
Für die Ausrüstung der Spieler gelten die gleichen Bestimmungen wie bei anderen Fußballspielen. Die Teams müssen mit Trikots in einer einheitlichen Farbe die Spiele bestreiten. Die Spieler dürfen aber nur mit Sport- oder Noppenschuhen spielen. Die Schuhe müssen so beschaffen sein, dass keine Verletzungen der Mitspieler entstehen können und dürfen keine Stollen und Absätze haben. Das Spielen ohne Schuhe ist nicht gestattet. Schienbeinschützer sind zu tragen.

8. Spielleitung
Die Spiele werden von zugelassenen Schiedsrichtern geleitet. Ihnen ist in jedem Fall Folge zu leisten. Trainer und Betreuer haben dabei als Vorbild zu fungieren.

9. Die Spielzeit
Die Spielzeit beträgt 10 Minuten ohne Pause. Abweichend davon werden die Halbfinale und das Kleine Finale mit 1 x 15 Minuten sowie das Große Finale mit 2 x 10 Minuten angesetzt.

10. Ergebnisse
Die Tabellen der Vorrunde ordnen sich nach Punkte und Tordifferenz. Bei Punkt- und Torgleichheit gilt der direkte Vergleich. In der Vorrunde werden thematischer und sportlicher Platz zusammengezählt. Anfang Juli tagt dazu eine Jury. Am Anfang des Turniers bewerten sich die Teams gegenseitig. Beide Plakatergebisse werden gleichwertig addiert und ergeben das Plakatranking. Plakat- und Sportplatzierung werden addiert, bei Punktgleichheit entscheidet das Plakat.
In den Finalrunden entscheidet nur noch das sportliche Ergebnis. Die Finalrunden werden, wenn die reguläre Spielzeit keine Entscheidung herbeigeführt hat, durch Elfmeterschießen entschieden.

11. Fußballregeln
Fußballspiele werden, soweit diese Vorschriften keine Abweichungen vorsehen, nach den Fußballregeln und Durchführungsbestimmungen sowie den Satzungen und Ordnungen des DFB und der Mitgliedsverbände ausgetragen.

12. Verwarnung und Feldverweis
Der Schiedsrichter kann einen Spieler einmal während eines Spieles für die Dauer von zwei Minuten des Spielfeldes verweisen, wenn ihm eine Verwarnung (Gelbe Karte) nicht mehr gerechtfertigt, ein Feldverweis auf Dauer (Rote Karte) jedoch noch nicht erforderlich erscheint. Eine Gelb-rote Karte ist nicht zulässig. Ein Feldverweis auf Zeit kann sowohl ohne vorausgegangene als auch nach erfolgter Verwarnung ausgesprochen werden. Eine Verwarnung nach einem Feldverweis auf Zeit ist unzulässig. Die Mannschaft kann nach Ablauf von zwei Minuten wieder durch einen Spieler ergänzt werden. Dabei kann es sich auch um den Spieler handeln, der die persönliche Strafe erhalten hat. Bei Feldverweis mit der Roten Karte scheidet der Spieler aus dem Turnier aus. Nach Ablauf von drei Minuten kann die Mannschaft wieder durch einen anderen Spieler ergänzt werden. Eine Mannschaft, die einen oder mehrere Feldverweis(e) auf Zeit oder mit der Roten Karte hinnehmen musste, kann wieder auf die ursprüngliche Anzahl Spieler ergänzt werden, wenn die gegnerische Mannschaft ein Tor erzielt hat. Bei einem Feldverweis auf Zeit kann es sich auch um den/die Spieler handeln, der/die die persönliche Strafe erhalten hat/haben.
Die Strafzeit wird durch den Zeitnehmer bzw. Schiedsrichter überwacht.

13. Schiedsgericht
Für die Entscheidung von Streitfragen wird ein Schiedsgericht gebildet. Die Entscheidung des Schiedsgerichtes ist unanfechtbar, dies gilt auch für die Wertung der Spiele.

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