Vorrundenturniere Baden-Württemberg
Zwölf Teams sind weiter
Myanmar, Guam oder Pakistan könnte der Lebensweltmeister 2010 heißen, denn diese drei Teams aus Baden-Württemberg haben sich neben neun weiteren für die Zwischenrunden qualifiziert. Die 24 Teams wurden auf drei 8er-Turniere aufgeteilt, die jeweils vier besten kamen weiter. Nach Ermittlung der sportlichen Ergebnisse sorgten die Plakatbewertungen für manche Überraschung. Denn hier zählte nicht nur der Platz, den die Fußballspielenden in der Halle errangen, sondern auch gleichwertig der Platz, den die fachübergreifende Jury den 24 Plakaten zuwies. Dass sich die Jugendlichen mit "ihrem" Land identifizierten, wie von der Wettbewerbsorganisation erhofft, war bei allen Turnieren lautstark zu hören...
Die Bildergalerien zu den Turnieren sind
hier…
„Wir haben verloren. *schmoll*“
Sporthalle des Otto-Hahn-Gymnasiums in Ludwigsburg am 5. Februar 2010: Usbekistan, Bahrain, Myanmar, Nepal, Kuwait, Vietnam, Mongolei und Australien spielten in fairen Partien um die Platzierung. Kuwait, Vietnam, Gastgeber Usbekistan und Australien landeten auf den vorderen vier Plätzen. Nach Auswertung des Gesamtergebnisses stand jedoch fest: Zur Zwischenrunde Anfang März ins Saarland fahren Kuwait (Wartbergschule Heilbronn), Myanmar (Wilhelm-Feil-Schule, Vaihingen/Enz), Bahrain (Stromberg-Gymnasium, ebenfalls aus Vaihingen/Enz) und Usbekistan (Otto-Hahn-Gymnasium Ludwigsburg). Somit haben sich eine Förderschule, eine Hauptschule und zwei Gymnasien für die Zwischenrunde qualifiziert.
„Ein sehr schönes und faires Spiel, mit lobenswerter Integration der Mädchen.“
Dieses Urteil fällte der Berichterstatter aus Katar über das Spiel seines Teams gegen Gastgeber Guam. Und im Großen und Ganzen galt dies für alle Spiele des Vorrundenturniers, das am 23. Februar 2010 in Ulm stattfand. Beteiligt waren die Länder Guam, Saudi Arabien, Singapur, Katar, Jemen, Oman, Nordkorea und Bhutan. Die vier besten „Fußballnationen“ kamen an diesem Tag aus Katar, Jemen, Nordkorea und Saudi-Arabien, die Kombination aus Plakat und Fußball brachten dann neben Katar (Eugen-Bolz Gymnasium Rottenburg), Jemen (Friedrich-Kammerer-Schule Ehningen) und Nordkorea (Manzenbergschule Tettnang) den Gastgeber Guam (Sägefeldschule Ulm) weiter, Saudi-Arabien (Gymnasium Ochsenhausen) schied leider aus. Drei Hauptschulen und ein Gymnasium gehen also in die Zwischenrunde nach Reutlingen.
„Wir haben uns die Stimme aus dem Leib geschrien und trotzdem nicht gewonnen“
… und leider auch nicht qualifiziert hat sich das ehrwürdige Eberhard-Ludwig-Gymnasium aus Stuttgart am 24. Februar 2010 beim Vorrundenturnier in Reutlingen. Gastgeber Pakistan, das Isolde-Kurz-Gymnasium Reutlingen, kassierte als einziges der 24 Teams aus dem Ländle kein einziges Gegentor und nahm unangefochten die Tabellenführung ein. Die nächsten drei Plätze des Turniers belegten Sri Lanka (Gymnasium Neckartenzlingen), Kambodscha (Realschule Neuffen) und Indien (Friedensschule Waiblingen-Neustadt). Die größte Überraschung gab es dann beim Ausrechnen des Gesamtergebnisses: Aufgrund seines ersten Plakatplatzes kam der Tabellenletzte Libanon weiter und schickte Sri Lanka, Japan, Indonesien und Turkmenistan nach Hause. Libanon wird repräsentiert von der Förderschule Peter-Rosegger-Schule Reutlingen, wogegen mit den anderen Teams eine Hauptschule, eine Realschule und ein Gymnasium in der Zwischenrunde gegen die vier Besten aus der Ulmer Vorrunde spielen werden.
Claudia Klatt

















